ASLP - Fragen

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Prüfungsfragen Stufe 1

ATMUNG

1) Woraus setzt sich die Umgebungsluft (Einatemluft) zusammen?

a) 17 %Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 4 % Kohlendioxid, 1 % Edelgas

b) 21 % Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 0,04 % Kohlenstoffdioxid, 0,96 % Edelgase

c) 21 % Stickstoff, 78 % Sauerstoff, 0,04 % Kohlendioxid, 0,96% Edelgase

2) Wie kann eine Atemkrise entstehen?

a) Durch eine falsche Atemtechnik (z.B. durch flaches, hastiges Atmen) bzw. Sauerstoffmangel

b) Gar nicht

c) Durch zu viel Feuchtigkeit in der Atemluft

3) Wie lange kann ein Mensch ohne Sauerstoff (Atmung) leben ohne Schäden davonzutragen?

a) Ca. 3 Minuten

b) Ca. 5 Minuten

c) Ca. 1,5 Minuten

4) Aus welchen Bestandteilen setzt sich die ausgeatmete Atemluft zusammen?

a) 14% Sauerstoff, 81%Stickstoff, 4% Edelgase, 1% Kohlendioxid

b) 20% Sauerstoff, 79 %Kohlendioxid, 1 % Stickstoff

c) 17% Sauerstoff, 78 % Stickstoff, 4.04 % Kohlenstoffdioxid, 0,96% Edelgasen

5) Welches Atemgift wirkt auf die äußere Atmung?

a) Kohlenstoffdioxid (CO2)

b) Kohlenstoffmonoxid (CO)

c) Blausäuredämpfe (HCN)

GERÄTEKUNDE

6) Was sind Atemschutzgeräte?

a) Geräte, mit welchen man sich vor heißer Einatemluft schützt

b) Geräte, welche es ermöglichen, sich in nicht atembarer Atmosphäre aufzuhalten

c) Geräte, für Gas- und Taucheinsätze

7) Welche Schutzwirkung hat der Pressluftatmer?

a) Schützt den Träger vor Pressluft

b) Schütz den Träger vor Atemgiften und Sauerstoffmangel in der Umgebungsatmosphäre

c) Kann Schadstoffe aus der Umgebungsluft filtern

8) Wann muss man Atemmasken reinigen und überprüfen?

a) Nach jeder Verwendung

b) Monatlich

c) 4 mal im Jahr

9) Wo darf man Filtergeräte nicht verwenden?

a) Bei der Dekontamination nach Einsätzen mit Gefährlichen Stoffen

b) Bei Bränden in geschlossenen Räumen (CO), bei Sauerstoffmangel, bei für den verwendeten Filter zu hohem Schadstoffanteil

c) Bei Einsätzen, welche länger als 15 Minute dauern

10) Welche Prüfungen müssen nach einem Flaschenwechsel durchgeführt werden?

a) Überprüfung der Warneinrichtung

b) Überprüfung des Flaschendruckes und Sichtprüfung

c) Flaschendruckprüfung, Hochdruckdichtprüfung, Überprüfung der Restdruckwarneinrichtung, Sichtprüfung (ORinge,Begurtung etc.)

11) Wie viel Druckabfall ist bei der Hochdruckdichtprüfung innerhalb einer Minute maximal zulässig?

a) 20 bar

b) 10 bar

c) gar keiner

12) Welchen Mindestdruck müssen Pressluftatmer haben um einsatzbereit zu sein?

a) Mind. 200 bar beim 200 bar Atemschutzgerät und mind. 300 bar beim 300 bar Atemschutzgerät

b) Mind. 180 bar beim 200 bar Atemschutzgerät und mind. 270 bar beim 300 bar Atemschutzgerät

c) Mind. 150 bar beim 200 bar Atemschutzgerät und mind. 250 bar beim 300 bar Atemschutzgerät

13) Welche Luftmenge ist für den Rückweg des AS-Trupps erforderlich?

a) Mindestens 60 bar

b) Die doppelte Luftmenge wie beim Hinweg

c) Mindestens 50 bar

14) Welchen Zweck erfüllen Fluchthauben?

a) Sie dienen zum Retten von Personen aus und durch verrauchten Bereichen

b) Sie verhindern das unkontrollierte Flüchten von Personen bei Brandeinsätzen

c) Sie dienen dem Einsatzleiter als Erkundungsgerät, welcher der beste Fluchtweg ist

15) Wozu dient ein Notsignalgeber ?

a) Zur Kennzeichnung des Atemschutzgeräteträgers

b) Zur Warnung des Trupps, das eine aufgefundene Person bereits tot sein könnte

c) Zur manuellen oder automatischen Abgabe von Notsignalen

16) Wozu dient ein Atemschutz-AÜwG?

a) Zur Kontrolle der Bewegung der Atemschutztrupps

b) Zur Kontrolle der Einsatzzeit

c) Zur Kontrolle des Rettungstrupps

ALLGEMEINE FRAGEN

17) Wann darf ein Atemschutzeinsatz begonnen werden?

a) Wenn es der Einsatzleiter befiehlt

b) Wenn ein Rettungstrupp vor Ort ist bzw. sich auf der Anfahrt befindet

c) Wenn mind. zwei Atemschutzgeräteträger verfügbar sind

18) Wie oft muss jeder Atemschutzträger eine Atemschutzübung machen?

a) 2 Übungen im Jahr

b) 1 mal monatlich

c) 1 mal in 3 Jahren

19) Wie sichert sich ein Atemschutztrupp seinen Rückmarschweg?

a) Mittels Bandschlingen

b) Durch markieren mit Leuchtmittel

c) Mittels Schlauchleitung oder Leine

20) Aus wie vielen Personen besteht in der Regel ein Atemschutztrupp?

a) Drei

b) Vier

c) Zwei

21) Wie erfolgt die Berechnung des Rückzugszeitpunktes mittels Manometer?

a) Rückmarschdruck ist doppelter Vormarschdruckabfall

b) Die beim Anmarsch verbrauchte Luftmenge muss auch zum Rückzug zur Verfügung stehen

c) Man braucht keine Manometer, weil man immer erst bei Ertönen des akustischen Warnsignals zurück geht.

22) Wie verhält sich der Atemschutztrupp, wenn bei einem Mann die Restdruckwarneinrichtung (akustisches Warnsignal - Signalpfeife) anspricht?

a) Der Truppführer wird informiert und der Auftrag weiter ausgeführt

b) Gemeinsam (gesamter Trupp) wird der Rückzug angetreten.

c) Alleine den Rückzug raschest durchführen.

23) Welche Aufgabe hat der Truppführer eines Atemschutztrupps?

a) Funkgerät bedienen, Strahlrohr führen, Türen öffnen, Leinen tragen, Verletzte Personen reanimieren

b) Er ist verantwortlich für den gesamten Trupp (Zusammenbleiben, rechtzeitiger Rückzug)

c) Er ist für das Funktionieren der Geräte im Trupp verantwortlich

24) Wann darf ein Atemschutzgeräteträger nicht eingesetzt werden?

a) Wenn er/sie krank ist oder sich den körperlichen und geistigen Anforderungen des Einsatzes nicht gewachsen fühlt oder z. B. unter Alkoholeinfluss steht

b) Wenn er/sie innerhalb des letzten Jahres einen Beinbruch hatte

c) Wenn er/sie noch nicht 19 Jahre alt ist

25) Warum ist ein Pressluftatmer mit einer Restdruckwarneinrichtung ausgestattet?

a) Um sich akustisch bei null Sicht bemerkbar machen zu können

b) Um erinnert zu werden, dass dem Gruppenkommandanten der Flaschendruck über Funk mitgeteilt werden muss.

c) Um auf den zu Ende gehenden Atemluftvorrat aufmerksam zu machen

26) Welche Aufgabe hat der Rettungstrupp beim Atemschutzeinsatz?

a) Er muss für Notfälle bereitstehen

b) Er ist für die Rettung von Personen über Leitern zuständig

c) Er ist für die Reserveluft zuständig

27) Wo meldet sich der, aus dem Einsatz kommende Atemschutztrupp zurück?

a) Beim Atemschutzsammelplatz

b) Beim seinem Gruppenkommandanten bzw. dem für die Überwachung des Atemschutztrupps eingeteilten (z.B.: Maschinist, Melder).

c) Bei der Einsatzleitung

28) Was ist zu tun, wenn durch die Maske oder Lungenautomat Rauch eindringt?

a) Luft anhalten und Einsatzstelle raschest verlassen

b) Mittels Zuschussknopf am Lungenautomaten Atemluft zuschießen und Einsatzstelle sofort gemeinsam (ganzer Trupp) verlassen

c) Lungenautomat abschrauben und wechseln

29) Wann muss ein Rettungstrupp in Bereitschaft stehen?

a) Wenn mehr als 3 Trupps eingesetzt sind

b) Wenn eine Feuerwehr über mehr als 3 Atemschutzgeräte verfügt

c) Bei jedem Atemschutzeinsatz

30) Was ist bei Einsätzen in verqualmten Räumen zu beachten?

a) Gebückt oder kriechend vorgehen, Rückzug sichern und zusammenbleiben.

b) Einzeln eintreten

c) Im Trupp zusammenbleiben und aufrecht gehen

Ergänzungen für Stufe 2

ATMUNG:

31) Was ist Kohlenmonoxyd für ein Atemgift?

a) Erstickend wirkendes Gift

b) Blut und Nervengift

c) Reiz- und Ätzgift

32) Wie kann man Sauerstoffmangel in der Umgebungsluft erkennen ?

a) nur mit speziellen Meßgeräten

b) an der blauen Färbung der Luft

c) durch Kerzen Schnelltests

33) Woran erkennt man eine günstige Atemtechnik ?

a) Am ruhigen Aus- und Einatmen

b) An der langsamen Brustatmung

c) An der beständigen, pausenlosen Atmung unter Beachtung der Atemgymnastik

34) Welche Folgen ergeben sich aus der Störung der Atmung ?

a) Rauschzustände

b) Lebensgefahr

c) Depressionen

35) Was geschieht mit der Atemluft in der Lunge ?

a) Teile des Stickstoffes werden vom Blut aufgenommen, Kohlendioxid abtransportiert

b) Sauerstoff wird vom Blut aufgenommen, Kohlendioxid vom Blut abgegeben

c) Kohlendioxid (CO2) wird an das Blut übertragen, um das Atemzentrum anzuregen.

36) Können feste Stoffe Atemgifte sein ?

a) nein

b) Ja, z.B. in Form von Staub.

c) nur in Kombination mit Flüssigkeiten

37) Wann muss der Atemschutzgeräteträger zur ärztlichen Nachuntersuchung ?

a) jährlich

b) Alle 3 Jahre bis zum 50.Lebensjahr, ab dem 50. Lebensjahr jährlich.

c) Alle 3 Jahre bis zum 40. Lebensjahr, alle 2 Jahre bis zum 60 Lebensjahr, danach jährlich

38) Wie kann man eine Atemkrise vermeiden ?

a) durch schnelle Atemzüge

b) durch ruhiges, tiefes Atmen

c) durch Drücken des Zuschussknopfes am Lungenautomaten

39) Wie viel Luft benötigt man bei mittelschwerer Arbeit mit einem Pressluftatmer?

a) 10 Liter/min

b) 60 – 90 Liter/min

c) 40 – 50 Liter/min.

GERÄTEKUNDE:

40) Wer hat einen Notsignalgeber zu tragen?

a) jeder Atemschutzgeräteträger

b) der Truppführer

c) der Gruppenkommandant

41) Warum werden bei der Feuerwehr Kombinationsfilter verwendet ?

a) Weil er in Kombination mit der Atemschutzmaske Schutz vor mehreren Gase bietet.

b) Damit ein Schutz vor Gasen und Partikeln gegeben ist.

c) Kombinationsfilter sind mit allen Masken kompatibel.

42) Schützen Filtergeräte gegen Sauerstoffmangel ?

a) Ja

b) Bedingt

c) Nein

43) Wogegen schützt die Brandfluchthaube ?

a) gegen Brandrauch ausschließlich Kohlenmonoxid

b) Nur gegen Kohlenmonoxid

c) Kurzzeitig gegen verschiedene Atemgifte einschließlich Kohlenstoffmonoxid.

44) Welcher Bauteil der Atemmaske sorgt für gute Sprechverbindung ?

a) Die in der Maske eingebaute Sprechmembrane.

b) Das Mikrofon bei Funkmasken

c) Der Hohlraum in der Innenmaske

45) Welches Ventil ist für die Dichtheit der Maske besonders wichtig ?

a) Das Einatemventil

b) Das Ausatemventil.

c) Das Steuerventil

46) Wer führt die Pflege der Atemmasken nach der Verwendung durch ?

a) Der Atemschutzwart mit Unterstützung der Geräteträger

b) Der Geräteträger

c) Der Gerätemeister, der Atemschutzwart überwacht und prüft.

47) Warum sind Atemmasken mit einer Innenmaske ausgestattet ?

a) Zur Erleichterung der Wartung

b) Um eine angenehme Luftführung zu erreichen

c) Zur Verkleinerung des Totraumes. Die eingebauten Steuerventile regeln den Luftstrom in der Maske, dadurch wird das Beschlagen der Innenseite der Sichtscheibe verhindert.

48) Wieviele Trupps können mit einer Außenüberwachungsbox Modell Steiermark maximal gleichzeitig überwacht werden (soferne alle Trupps den selben Zugang zum Gefahrenbereich gewählt haben)?

a) Zwei

b) Drei

c) Vier

49) Welche Funktion hat der Lungenautomat?

a) Abgabe der Atemluft an den Atemschutzgeräteträger entsprechend seinem Luftbedarf.

b) Er verringert den Widerstand beim Atmen.

c) Er reduziert den Luftdruck von Hochdruck auf Niederdruck.

50) Darf mit einem Pressluftatmer getaucht werden ?

a) Nur bis fünf Meter.

b) Nein.

c) Ja, aber nur mit Tauchmaske.

51) Wer darf Atemschutzgeräte und Atemmasken reparieren ?

a) Die Hersteller und autorisierte Atemschutzwerkstätten (z.B.: Bezirksatemschutzstützpunkt)

b) Der Atemschutzwart der Feuerwehr

c) Jeder mit Atemschutzgeräteträger Lehrgang

52) Welches Volumen/ Druck können Pressluftflaschen für Atemschutzgeräte haben?

a) 4 Liter/ 200 bar; 6 Liter / 300 bar; 6,7 bzw. 6,8 Liter /300 bar

b) 2 Liter /300 bar; 4 Liter /300 bar; 15 Liter / 200 bar

c) 6,7 bzw. 6,8 Liter / 200 bar; 6 Liter / 200 bar; 4 Liter / 300 bar

ALLGEMEINE FRAGEN:

53) Kann ein Vollbartträger als Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden ?

a) Ja, mit Überdruckmaske

b) Es ist egal ob man eine Vollbart hat.

c) Nein, der Dichtsitz der Atemmaske ist nicht mehr gewährleistet.

54) Im Trupp löst ein Notsignalgeber (Notsignalgeber) aus. Was ist sofort zu tun?

a) Einsatzauftrag abschließen und danach um das Signal kümmern.

b) Einsatzauftrag abbrechen und Kameraden Hilfe leisten.

c) Trupp teilen, ein Mitglied kümmert sich um das Notsignal, das andere setzt den Einsatzauftrag fort

55) Wann muss der Außenüberwacher mit dem Atemschutztrupp Funkkontakt aufnehmen?

a) Alle 5 Minuten um den Flaschendruck zu kontrollieren

b) zu Einsatzbeginn zur Funkprobe, nach 10, 20 und 30 Minuten

c) Nach Einsatz Ende

56) Wer ist für die Einsatzzeitkontrolle außerhalb des Gefahrenbereiches verantwortlich?

a) der Gruppenkommandant

b) Jeder mit Kommandantenprüfung

c) Der Atemschutzbeauftragte der Feuerwehr

57) Mindestalter für Atemschutzgeräteträger ?

a) Egal, nach Absolvierung des Atemschutzgeräteträger Lehrgangs

b) 16 Jahre mit Grundausbildung

c) vollendetes 18. Lebensjahr

58) Was ist vor Beendigung eines Atemschutzeinsatzes zu beachten?

a) Alarmierung des Atemschutzbezirksbeauftragten

b) Organisation von Speisen, Getränken und Rauchwaren

c) Das noch an der Einsatzstelle ein Grobdekontamination durchgeführt wird.

59) Warum soll jedes mit Atemschutz ausgestattete Feuerwehrfahrzeug mit einem AÜwG ausgestattet sein?

a) damit jeder Atemschutztrupp von Beginn des Einsatzes an überwacht werden kann

b) damit ausreichend Reservegeräte vorhanden sind

c) damit eine Funkverbindung zu den eingesetzten Atemschutztrupps aufgebaut werden kann.

60) Wann kann ein in Bereitschaft stehender Rettungstrupp die Atemmaske nicht aufgesetzt haben?

a) wenn sich nur ein Angriffstrupp im Gefahrenbereich befindet

b) wenn durch die Witterung oder die Technik der Maske die Sichtscheibe innen beschlägt.

c) wenn eine Lagerung in der Maskedose möglich ist

Ergänzungen für Stufe 3

GERÄTEKUNDE:

61) Was bedeutet die obere Ziffer bei einer orangen Warndafel ?

a) Die Gefahren – Nummer.

b) Die Stoffnummer.

c) Die Gefährliche Güternummer.

62) Was bedeutet ein “X” vor der Gefahrenummer ?

a) Der Stoff darf nicht mit Wasser in Berührung kommen.

b) Der Stoff kann mit Wasser in Berührung kommen.

c) Der Stoff darf nicht mit Luft in Berührung kommen.

63) Wann müssen Pressluftflaschen aus Stahl von einem autorisierten Sachverständigen überprüftwerden ?

a) Alle 5 Jahre

b) Alle 6 Jahre

c) Alle 10 Jahre.

64) Zu welcher Schutzstufe gehört der gasdichte Chemikalienschutzanzug ?

a) Schutzstufe 1

b) Schutzstufe 3

c) Schutzstufe 2

65) Mit welchen Einsatzzeiten ist mit gasdichten Chemikalienschutzanzügen zu rechnen ?

a) 10 min

b) 20 min

c) 30 min

66) Welche Atemluftversorgung benötigt man bei gasdichten Chemiekalienschutzanzügen ?

a) Pressluftatmer mit akustischer Restdruckwarnung, Zusätzlich sind Druckluftschlauchgeräte möglich.

b) Pressluftatmer mit manueller Restdruckwarnung und doppelten Pressluftflaschen

c) Fremdversorgung mit Restdruckwarnung

67) Wann ist ein Schutzanzug der Schutzstufe 3 zu überprüfen ?

a) Nach jeder Verwendung, ansonsten jährlich

b) Nur nach Einsätzen, zusätzlich alle 2 Jahre

c) Halbjährlich

68) In welchen Zeitabständen müssen Atemschutzgeräte im Allgemeinen grundüberholt werden ?

a) Jährlich

b) Alle 6 Jahre (bei besonders häufigem oder seltenem Gebrauch können andere Fristen notwendig sein)

c) Nach jedem Einsatz

69) Dürfen Atemluftflaschen vollkommen entleert werden?

a) Nur bei Brandeinsätzen

b) Es muss immer ein Restdruck von 25 bar verbleiben

c) Nein

ALLGEMEINE FRAGEN:

70) Wem kann dem Gruppenkommandanten die Bedienung des AÜwGes delegieren?

a) seinem Maschinisten oder Melder

b) dem Melder des Einsatzleiters

c) dem Strahlrohrführer

71) Ein ASTRF hört nach 25 Minuten Einsatzzeit das akustische Warnsignal der Nr. 2. Die Kontrolle der Manometer ergibt bei der Nr. 1: 70 bar, Nr. 2: 110 bar, Nr. 3: 85 bar. Was ist zu tun?

a) der Trupp zieht sich zurück, weil der Truppführer einen Manometerdefekt beim Atemschutzgerät 2 vermutet.

b) der Trupp verbleibt im Einsatz, weil die Manometerkontrolle einen ausreichenden Luftvorrat bei allen Geräten gezeigt hat.

c) der Trupp setzt den Einsatz fort, bis bei allen Geräten das akustische Warnsignal anspricht.

72) Wer ordnet den Beginn des Druckbelüftungsvorganges an?

a) der ASTRF, weil nur er weiß, ob eine durchgehende Öffnung von Einblaseöffnung zur Abzugsöffnung besteht

b) der Einsatzleiter, weil nur wer alle Einsatzkräfte befehligen kann

c) der Wohnungseigentümer, weil er am besten das Brandobjekt kennt

73) Welche Bedeutung hat die “ GAMS “ Regel der Feuerwehr ?

a) Gefahr erkennen, Absichern, Menschenrettung, Schutzausrüstung anlegen.

b) Gefahr erkennen, Absperren, Messen, Spezialkräfte anfordern.

c) Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung, Spezialkräfte anfordern.

74) Was bedeutet die 3 A Regel im Gefahrguteinsatz

a) Abschirmung groß halten, Abstand verkürzen, Aufenthaltszeit verlängern

b) möglichst gute Abschirmung, großen Abstand und kurze Aufenthaltszeit

c) Abschirmung entfernen, Abstand verkürzen, Aufenthaltszeit kurz halten

75) Ein Angriffstrupp dringt in einen Raum ein, der stark verraucht und der Rauch besonders heiß ist. Was ist jetzt sofort zu tun ?

a) Den heißen Rauch sofort mit Wassersprühstrahlstößen kühlen

b) Mit Vollstrahl den Brandherd zu treffen versuchen

c) Einige Minuten warten, wie sich die Lage entwickelt

76) Welche Umstände schließen einen Innenangriff aus ?

a) Das Gebäude ist nicht stromlos geschalten

b) Einsturz- und Explosionsgefahr

c) Im Gebäude befinden sich keine Menschen mehr

77) Wer gibt den Angriffsbefehl für den Atemschutztrupp in der Löschgruppe?

a) Der Gruppenkommandant

b) Der Einsatzleiter

c) Der Leiter des Atemschutzsammelplatzes

78) Welche Farbkennzeichnung haben Acetylenflaschen in Österreich ?

a) Weiß

b) Rot

c) Kastanienbraun

79) Mit welcher Farbe sind Druckgasflaschen für brennbare Gase, außer Acetylen gekennzeichnet ?

a) Weiß

b) Rot

c) Kastanienbraun

80) Wieviel von seiner Tragfähigkeit verliert ein Eisenträger bei einer Temperatur von 700 Grad Celsius?

a) nichts

b) 25 %

c) Zwei Drittel.

81) Womit kann eine explosionsfähige Atmosphäre am Einsatzort nachgewiesen werden ?

a) Mit einem Explosimeter.

b) Mit einem Kompressor.

c) Mit einer Waage.

82) Was bedeutet die Stoffnummer ( UN-Nummer ) ?

a) Sie bezeichnet das Fahrzeug.

b) Sie gibt über die Menge Auskunft.

c) Sie kennzeichnet den Stoff.

83) Was ist beim Einsatz eines Atemschutztrupps durch den GK zu beachten ?

a) Verständigen der Brandursachenermittlung, der Gendarmerie, des Rettungsdienstes, des Abschnittskommandanten und des Bezirksatemschutzbeauftragten

b) Notieren der Namen der Truppmitglieder, der Abmarschzeit, des Flaschendruckes, des Funkkanals, des Einsatzauftrages und des Einsatzzieles. Bereitstellen eines Rettungstrupps.

c) Ausreichend Löschwasser bereitstellen, Saugstelle erkunden, Zubringleitung verlegen, Rohre für den Außenangriff vorbereiten

84) Was ist beim Erkennen von Gefahr in Verzug beim Einsatz mit gefährlichen Stoffen zu tun ?

a) Sofortiger Rückzug der Trupps, Meldung bei seinem Gruppenkommandanten

b) Kühlen des gefährlichen Stoffes

c) Stoff sofort bergen

85) Welcher Sicherheitsabstand ist bei Brandbekämpfung im Bereich elektr. Anlagen mit Spannungen bis 1000 Volt beim Einsatz von C- Mehrzweckstrahlrohren und reinem Wasser einzuhalten ?

a) Sprühstrahl 1m - Vollstrahl 5m

b) Sprühstrahl 3m - Vollstrahl 9m

c) Sprühstrahl 7m - Vollstrahl 15m

86) Welches Löschmittel darf bei Fettbränden nicht eingesetzt werden ?

a) Löschdecke

b) Wasser

c) Löschpulver

87) Welcher Wasserstrahl wird vorzugsweise bei Innenangriffen eingesetzt ?

a) Vollstrahl

b) Kübelspritze

c) Sprühstrahl

88) Wie muss eine Verpackung, die gefährliche Stoffe enthält, gekennzeichnet sein ?

a) mit der Stoffbeschreibung

b) mit Gefahrenzettel(n)

c) mit einem Beipackzettel

89) Wann ist die komplette Einsatzkleidung (Schutzhose, Schutzjacke, Helm, Stiefel, Handschuhe) zu tragen ?

a) Bei jedem Einsatz und bei jeder Übung.

b) nur in den Wintermonaten

c) nur wenn Flammen aus dem Fenstern schlagen

90) Wie werden Säuredämpfe niedergeschlagen ?

a) mit Feuerpatschen

b) mit Wassersprühstrahl

c) mit Laugenpulver

91) Welche Stoffe neigen zu Selbstentzündung ?

a) Phosphor, in Öl getränkte Putzwolle, feuchtes Heu

b) Benzin, Benzol, Kerosin, Teer, Bitumen

c) Seifen, Putzmittel, Bleichmittel

92) Welche Prüfungen hat der Atemschutzwart monatlich durchzuführen ?

a) Sichtkontrolle, ob Beladung in Ordnung ist

b) Kontrolle der Atemschutzgeräte (PA und Maske, Filter) und den Druck der Reserveflaschen.

c) Sicht-, Dicht- und Funktionsprüfung

93) Wo ist bei einem Brand die Kohlenmonoxydbildung besonders groß ?

a) bei Bränden in geschlossenen Räumen

b) bei Metallbränden

c) bei Waldbränden

94) Welche Bekleidung ist für die Menschenrettung bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen zumindest zu tragen?

a) Chemikalienschutzanzug

b) Einsatzoverall

c) Schutzbekleidung für die Brandbekämpfung mit Chemikalienschutzhandschuhen und -stiefeln

95) Welche Bekleidung ist bei der Brandbekämpfung zu tragen?

a) Hitzeschutzanzug

b) Einsatzoverall

c) Schutzbekleidung für die Brandbekämpfung mit Sicherheitshandschuhen und -stiefeln

96) Was versteht man unter Einsatzabschnitt ?

a) zeitliche Einteilung in Erkundungsphase, Verteidigungs- und Angriffsphase

b) Teil einer Einsatzstelle, der von der Einsatzleitung einer Einheit zugewiesen wird

c) Bereiche an einer Einsatzstelle, in der Feuerwehren eines Bezirkes arbeiten

97) Welche Gefahren entstehen durch Verbrennen von PVC an der Einsatzstelle ?

a) Salzsäuredämpfe und heiße Tropfen.

b) Sichtbehinderung durch weißen Rauch und grelle Flammen

c) Unsichtbare Flammen

98) Von wievielen Personen darf eine Leiter gleichzeitig bestiegen werden ?

a) max. 1 Person

b) Von 1 Person, ausgenommen bei Menschenrettung von 2 Personen.

c) max. 2 Personen

99) Gegen welches für den Feuerwehrmann gefährliche Brandgas schützt ein Filter vom Typ „ABEK2-P3“ nicht ?

a) Kohlenmonoxid

b) Blausäuredämpfe

c) Chlorgas

100) Welche Maßnahmen sind bei Bränden im Bereich von Druckgefäßen zu treffen ?

a) Druckgefäße bergen und im Freien in ein Kühlbecken ablegen

b) Kennzeichnung ablesen, um Inhalt zu indentifizieren

c) Aus sicherer Deckung heraus, kühlen