Sicherheit 2017-04-07T15:44:43+00:00

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Gefahrengut

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Wasser ist eines der meistverwendetesten Löschmittel der Feuerwehr. Doch nicht immer kann mit Wasser gelöscht werden! In manchen Situationen kann der Löschversuch mit Wasser verheerende Folgen haben.

Das unten angefügte Bild zeigt die Folgen eines Fettbrandes, welcher mit Wasser gelöscht wurde. Dazu kommt, dass die Auswirkungen in einem geschlossenen Raum noch katastrophaler sind, da sich das Feuer über die Decke zurückwälzt und die Person, welche den Löschversuch unternommen hat, vollständig trifft. Eine normale im Haushalt verwendete Pfanne und ein Glas Wasser erzeugen bereits Meter Hohe Stichflammen.

Wie kommt es dazu? Bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius wird aus dem Wasser Wasserdampf. Wird also ein Wasserstrahl in siedendes oder brennendes Fett gerichtet, kommt es zu einer schlagartigen Verdampfung des Wassers. Der Wasserdampf treibt das brennende Fett auseinander, vergrößert dessen Oberfläche und kann zur Explosion führen.

Ein klassisches Brandszenario – wo das Löschen mit Wasser ebenfalls nicht möglich ist – sind Kaminbrände. Ursache ist die Verpechung des Kamins. Ein Löschen mit Wasser führt auch hier wieder zu großen Dampfmengen welche den Kamin sprengen würeden. Trotzdem sollte im Falle eines Kaminbrandes die Feuerwehr gerufen werden. Diese überwacht das kontrollierte Ausbrennen und leitet Maßnahmen ein.

Fettbrand

 

Feuerlöscher

Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Kleinlöschgerät mit einem Gesamtgewicht von maximal 20 Kilogramm. Er dient dem Aböschen von Klein- und Entstehungsbränden. Er enthält Löschmittel, das durch gespeicherten oder bei Inbetriebnahme erzeugten Druck ausgestoßen wird.

Der Unterschied der einzelnen Geräte liegt in deren Löschmittel, Druckerzeugung und der Menge des Löschmittels. Zu beachten sind die Brandklassen. Diese befinden sich meistens auf der Front des Löschers. Unterschieden wird zwischen A Feststoffe, B Flüssigkeiten, C Gase, D Metalle, F Speisefett. Es sind auch Mischformen erhältlich (z.B. Feuerlöscher für die Brandklassen ABC).

Auch hier ist wieder auf die Anwendung zu achten. In geschlossenen Räumen sollten prinzipiell Pulverlöscher vermieden werden. Weiters sollte man mit CO2 Löscher keine Personen löschen (Käte).

Nehmen Sie den Feuerlöscher erst am Brandherd in Betrieb. Vorzeitiges entriegeln der Sicherheitsmechanismen führt durch Laufen mit dem Gerät eventuell zu einem unnötigen Ausstoß von Löschmittel.

Achtung: Ein Feuerlöscher muss in regelmäßigen Abstand gewartet werden!

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Rauchmelder – der stille Aufpasser

Automatische Brandmelder können Brände oder deren Entstehung weit früher erkennen, als dies mit den menschlichen Sinnesorganen möglich ist und daher die Gefahr einer Ausbreitung wesentlich minimieren. Es wird zwischen viele Typen unterschieden: Optische Rauchmelder, Ionisationsrauchmelder, Flammenmelder etc. Brandmelder können dabei direkt bei der Feuerwehr auflaufen (meist nur bei großen Gebäuden der Fall) oder senden einen nicht überhörbaren hochfrequenten Ton aus.

Die meisten batteriebetriebenen Heimgeräte machen auch akustisch auf sich aufmerksam, wenn ihre Batterie schwach ist. In diesem Fall sollte diese so schnell wie möglich ausgetauscht werden.

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Was sollte man in einem Haushalt mindestens haben?

Ein kostengünstiges und auch wartungsfreies Kleinlöschgerät ist eine Feuerloschdecke. Sie besteht aus einem schwer entflammbaren Material und erreicht ihre Wirkung mit Erstickung der Flammen. Die Löschdecke ist auch für brennende Personen bestens geeignet. Allerdings ist ihre Einsatz bei Fettbränden umstritten.

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