Spektakulärer Lkw-Unfall auf der A2: Sattelzug prallt gegen Mittelleitwand
Raaba-Grambach, 7. August 2026. Ein spektakulärer Lkw-Unfall hat am Freitag auf der A2 Südautobahn für einen aufwendigen Feuerwehreinsatz und erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Auf Höhe der Betriebsumkehre Autal kam ein ausländischer Sattelzug in Fahrtrichtung Wien aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.
Der Sattelzug kollidierte mit der Mittelleitwand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Zugmaschine auf die Betonelemente der Leitwand gehoben. Der gesamte Sattelzug schlitterte daraufhin noch mehrere Meter entlang der Betonbegrenzung, bevor das Fahrzeug zum Stillstand kam und in Brand geriet.
Für eine schnelle erste Hilfe sorgte ein Lkw-Lenker, der auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Er hielt umgehend an und bekämpfte den Entstehungsbrand mit mehreren Feuerlöschern. Dadurch konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gelöscht werden.
Die Feuerwehren Raaba und Feldkirchen bei Graz wurden zum Unfallort alarmiert und übernahmen die Absicherung der Unfallstelle. Aufgrund der erheblichen Beschädigungen am Sattelzug trat zudem eine große Menge Dieselkraftstoff aus. Die Einsatzkräfte errichteten daher umgehend einen zweifachen Brandschutz und sicherten den Bereich gegen weitere Gefahren.
Auch das Rote Kreuz stand im Einsatz. Der Lenker des verunfallten Lkw sowie eine weitere Person mussten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Um die Folgen des massiven Schadstoffaustritts zu bewältigen, wurde zusätzlich die Feuerwehr Werndorf mit dem Ölschadensfahrzeug angefordert. Gemeinsam mit der ASFINAG wurden die ausgelaufenen Betriebsmittel gebunden und die Fahrbahn für die Wiederfreigabe vorbereitet.
Bei den anschließenden Bergungsarbeiten unterstützten die Feuerwehren zudem ein angefordertes Bergeunternehmen. Aufgrund der aufwendigen Arbeiten musste die Autobahn zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Einsatzkräfte sorgten während der gesamten Dauer der Bergung für die Absicherung der Unfallstelle und den Brandschutz.
Ein besonderer Dank gilt auch der Autobahnpolizei, die die Einsatzkräfte während des gesamten Einsatzes tatkräftig unterstützte. Durch die professionelle Zusammenarbeit und die Koordination der erforderlichen Verkehrsmaßnahmen konnte die Unfallstelle bestmöglich abgesichert und ein sicherer Ablauf der umfangreichen Einsatz- und Bergungsarbeiten gewährleistet werden.
Die genaue Ursache des Unfalls war zunächst noch Gegenstand weiterer Erhebungen.














